
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der „Sprechenden Häuser“!
Es ist zehn Jahre her, dass die „Sprechenden Häuser“ das Kloster der Barmherzigen Schwestern in Mülln besuchen durften. Also höchste Zeit, diesen Besuch zu wiederholen.
In Salzburg sind die Barmherzigen Schwestern vielleicht nicht so präsent wie beispielsweise die Benediktiner, Franziskaner oder Kapuziner, da ihr Kloster weniger zentral gelegen ist. Ihre soziale Bedeutung kann jedoch gar nicht hoch genug eingestuft werden. Die Barmherzigen Schwestern, auch Vinzentinerinnen genannt, sind Ordensschwestern, die nach dem Vorbild des heiligen Vinzenz von Paul leben. Einst erkannte man sie an ihren charakteristischen weißen Flügelhauben. Sie wirken seit jeher als Krankenschwestern oder Erzieherinnen. Noch heute betreiben sie die gut zugängliche Vinzi-Stube an der Salzach, in der täglich bis zu 60 Bedürftige mit Essen versorgt werden und dort auch die Möglichkeit haben, sich zu duschen.
Aber was ist für Sie, verehrtes Publikum, interessant? Die Anlage und die Geschichte des Klosters ganz gewiss,
aber besonders die heutige Kirche ist absolut sehenswert. Nach schweren Bombenschäden des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche des Mutterhauses der Barmherzigen Schwestern in Mülln von 1958 bis 1960 nach Plänen Architektin Ingeborg Kromp-Schmidt grundlegend umgebaut.
Für die Salzburger gibt es noch ein Kleinod zu bestaunen, denn im wunderschönen Garten der Schwestern befindet sich die Statue des Heiligen Michael, der 1841 der Mozartstatue weichen musste.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre „Sprechenden Häuser“
Heidi Hochrießer & Susanna Ihninger-Lehnfeld
Mobil: 0664 1605335 Mobil: 0676 6402068
hrh.salzburg@aon.at susanna.ihninger@inode.at;
PS. Nachdem es in der Vinzi-Stube eine Duschmöglichkeit für Bedürftige gibt, ist der Handtuchverschleiß, wie Sie sich vorstellen können, sehr groß.
Daher sind Handtuchspenden sehr willkommen.
